Über mich
Soony Neudeck
Coachin, Trainerin, Pädagogin und Mutter – und seit über 20 Jahren an der Seite von Menschen in Veränderungs- und Entwicklungsprozessen.
Meine Haltung
Warum ich Menschen begleite
Ich bin Coachin, Trainerin, Mutter, Pädagogin, vor allem aber bin ich ein Mensch, der selbst nicht immer genau wusste, wohin der eigene Weg führen würde. Die Frage „Wer bin ich eigentlich?“ begleitet mich schon seitdem ich denken kann.
Meine Geschichte hat mich gelehrt, Menschen aus unterschiedlichen Perspektiven zu betrachten. Als asiatisch gelesene Frau und Mutter kenne ich Fragen nach Zugehörigkeit, Erwartungen, Rollen und dem eigenen Platz im Leben nicht nur aus meiner beruflichen Arbeit. Ich kenne sie auch aus meinem eigenen Leben: Ich wurde in Südkorea geboren, als Kind adoptiert und bin in Deutschland aufgewachsen.
Ich kenne das Gefühl, dazuzugehören und gleichzeitig irgendwie auch nicht. Ich habe erlebt, wie es ist, bestimmte Zuschreibungen von außen zu bekommen und die Frage, wie viel davon eigentlich mit dem Menschen zu tun hat, der man selbst ist.
Vielleicht ist genau daraus meine Neugier auf Menschen entstanden. Und mein Wunsch, nicht vorschnell zu glauben, ich hätte jemanden schon verstanden.
Seit über 20 Jahren begleite ich Menschen in Veränderungs- und Entwicklungsprozessen als Coachin, Trainerin und Beraterin. Und noch immer finde ich es faszinierend, was passieren kann, wenn ein Mensch beginnt, sich selbst aus einer anderen Perspektive zu betrachten.
Multispektive
Nicht als Methode, sondern als Haltung
Wir alle sehen uns selbst durch viele Brillen: durch die unserer Herkunft und die unserer Erfahrungen, die der Erwartungen anderer und manchmal die unserer Ängste.
Manche dieser Brillen tragen wir so lange, dass wir vergessen, dass wir sie überhaupt aufhaben und verlieren dabei den Blick auf uns selbst.
Genau da wird es für mich spannend: Was siehst du, wenn du die Perspektive wechselst?
MULTISPEKTIVE bedeutet für mich, einen Menschen nicht auf eine Rolle, Eigenschaft, eine Erfahrung oder eine Version seiner Geschichte zu reduzieren.
Meine Arbeitsweise
Ich glaube nicht daran, Menschen zu „optimieren“.
Sondern daran, ihnen einen Raum zu geben, in dem sie sich selbst wieder hören, sehen und spüren können.
Menschen sind für mich keine Projekte, die repariert werden müssen. Mich interessiert vielmehr: Was ist schon da? Was ist irgendwann leiser geworden? Welche Erwartungen gehören tatsächlich zu dir und welche vielleicht gar nicht?
Jeder Mensch bringt seine eigene Geschichte, Persönlichkeit und Lebenserfahrung mit. Deshalb gibt es bei mir keine Coaching-Schablone.
Je nachdem, was dich beschäftigt, arbeiten wir mit Gesprächen, Perspektivwechseln, systemischen und lösungsorientierten Methoden, Persönlichkeitsmodellen, Wertearbeit oder kreativen und körperorientierten Elementen.
Nicht die Methode steht im Mittelpunkt. Sondern die Frage: Was hilft dir gerade wirklich weiter?
Meine Arbeit ist geprägt von Wertschätzung und Augenhöhe, genauso wie von Klarheit und Ehrlichkeit. Dabei interessiert mich nicht nur, WAS jemand tut. Mich interessiert das WHY, das WARUM und WOZU. Was treibt einen Menschen an? Was hält ihn zurück? Welche Werte sind ihm wirklich wichtig? Welche Erwartungen erfüllt er vielleicht schon so lange, dass er gar nicht mehr merkt, dass es die Erwartungen anderer sind?
Und was würde passieren, wenn er sich selbst einmal aus einer ganz anderen Perspektive betrachten würde?
Diese Neugier begleitet mich seit vielen Jahren. Sie hat mich zur Erwachsenenbildung, zur Psychologie, zur Persönlichkeitsentwicklung und schließlich zum Coaching geführt. Diese Neugier ist auch nach mehr als 20 Jahren Arbeit mit Menschen nicht verschwunden und diese Arbeit erfüllt mich immer noch zutiefst.
Was ich fachlich mitbringe
Meine Arbeit basiert nicht nur auf Lebenserfahrung und Intuition. Ich habe Erwachsenenbildung und berufliche Fortbildung mit den Schwerpunkten Psychologie und Gruppenpädagogik studiert und mich über viele Jahre in Coaching, Beratung, Persönlichkeitsentwicklung, Kommunikation und Konfliktarbeit weitergebildet.
Unter anderem:
- Diplom-Pädagogin, Pädagogische Hochschule Freiburg i. Br., Fachrichtung Erwachsenenbildung und berufliche Fortbildung, Schwerpunkte Psychologie und Gruppenpädagogik
- Systemischer Coach & Berater (CAS), CoachAkademieSchweiz
- Mind Codex Mastertrainerin
- zertifizierte Trainerin für Structogram, Talentkompass NRW und JobIMPULSE
- Weiterbildungen unter anderem in lösungsorientierter Mediation und Coaching, Konfliktmanagement, Change Management, Resilienz und Kommunikation
Diese Vielfalt ist für mich heute ein großer Schatz. Denn Menschen kommen selten mit einem Problem, das sauber in eine Schublade passt.
Und sonst?
Was mich an Menschen interessiert
Ausser Coachin bin ich auch Mutter von zwei inzwischen ziemlich großen und vor allem grossartigen Kindern und habe dabei gelernt, dass Loslassen manchmal mindestens genauso anspruchsvoll ist wie Festhalten.
Familie ist für mich das Wichtigste. Und gleichzeitig liebe ich meine Arbeit. Lange dachte ich, zwischen diesen beiden Dingen müsse man sich irgendwie entscheiden oder zumindest versuchen, allem gleichzeitig gerecht zu werden. Inzwischen kann ich das etwas anders sehen.
Wenn ich gerade nicht coache oder ein Seminar vorbereite, findet man mich auch zwischendurch beim Putzen, oft mit einem Podcast auf den Ohren. Ja, ich putze tatsächlich auch mal gerne. Ordnung halten dagegen? Ganz anderes Thema.
Vielleicht gebe ich auch deshalb so gerne Workshops über Selbstmanagement. Nicht, weil ich darin alles perfekt beherrsche, sondern weil ich selbst jedes Mal wieder etwas mitnehme. Ich finde sowieso, dass man nicht erst perfekt in etwas sein muss, um sich intensiv damit beschäftigen zu dürfen.
In unserer Familie treffen inzwischen ziemlich unterschiedliche Ernährungsbedürfnisse auf eine vegetarische Zweidrittelmehrheit. Das macht die Frage „Was essen wir heute?“ gelegentlich zu einer kleinen Denksportaufgabe. Das Schöne dabei: Das hat bei mir die Lust geweckt, immer wieder neue Rezepte auszuprobieren.
Ich liebe Mode und habe irgendwann sogar eine Ausbildung zur Farb-, Stil- und Imageberaterin gemacht. Heute interessiert mich daran weniger die Frage, welche Farbe wem „steht“. Viel spannender finde ich: Wie sehen wir uns selbst und wie möchten wir gesehen werden? Selbstbild, Fremdbild, Wirkung und Identität begegnen mir deshalb nicht nur im Kleiderschrank, sondern auch in meiner Arbeit.
Und seit einiger Zeit spiele ich mit großer Begeisterung Poker. Leider steht meine Begeisterung dabei in keinem erkennbaren Verhältnis zu meinem Talent.
Kurz gesagt: Ich mag Menschen, Perspektivwechsel, gutes Essen, schöne Dinge, inspirierende Gedanken und offenbar Beschäftigungen, bei denen es noch Entwicklungspotenzial gibt!